Ausbildungsbetrieb Wechseln

Für verzwickte Angelegenheiten und scheinbar unlösbare Probleme.

Ausbildungsbetrieb Wechseln

Beitragvon SuliLoco » So 29.03.2015 13:03

Servus Leute,

Ich mache zur Zeit eine Ausbildung als Gebäudereiniger(2.Lehrjahr) und ich habe vor meinen Betrieb zu wechseln da mein Chef eine Bekannte von uns Gesehen hat, sie sind ins Gespräch gekommen natürlich Wurde mein Name direkt ins schlechte gezogen.. er fing an zu erzählen ich hätte 3 Abmahnungen obwohl ich nur etwas von einer weiß, jeder mensch ist morgens müde und braucht seine Zeit um wach zu werden.. hier hieß es direkt ich nehme Drogen und die Sache die mixh stört ist die anstatt er auf mich zu kommt und mit mir darüber erstenmal gescheit redet gwht er direkt zu unseren Bekannten die es direkt meiner Mutter erzählt haben warum weiß ich nix von 3 Abmahnungen aber warum wissen fremde Menschen darüber Bescheid? Ich will auch nicht mit ihm darüber reden in meinen Augen hat er mit dieser Aktion einfach nur verkackt es ist richtig unverschämt fremden Leuten zu erzählen der und der nimmt Drogen ohne mit demjenigen darüber zu reden auf diese Person zuzugehen kann mir jemand bitte ein paar tipps geben worauf ich bei einem Wechsel achten muss und wie ich am besten vorgehe?
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Re: Ausbildungsbetrieb Wechseln

Beitragvon Fiene » Mo 30.03.2015 20:24

Hallo SuliLoco,

ich fände es schon sehr wichtig, dass du mit deinem Chef darüber redest, immerhin stehen Dinge im Raum, die ja so nicht zu stimmen scheinen und dich schlecht dastehen lassen :? Zumal du so oder so mit ihm reden musst, wenn du tatsächlich nur den Betrieb, nicht aber den Ausbildungsberuf wechseln möchtest!

Eine Kündigung ist nach § 22 BBiG nur wie folgt möglich:
(2) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden

1.aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist,
2.von Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen.
(3) Die Kündigung muss schriftlich und in den Fällen des Absatzes 2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen.

Um späteren Schadenersatzansprüchen aus dem Weg zu gehen (gerade wenn man sich nicht im Guten trennt) solltest du demnach idealerweise nach einem Aufhebungsvertrag bitten, aber erst, wenn du bereits einen neuen Betrieb gefunden UND die zuständige Kammer informiert hast. Ansonsten kann die Sache ganz schnell nach hinten losgehen und du stehst ohen Ausbildung da und bekommst obendrein noch eine Leistungssperre von der Arbeitsagentur...

Also, red mit deinem Chef und vielleicht sind die Dinge ja doch ganz anders, als bisher erzählt wurde?

Viele Grüße von Fiene
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Re: Ausbildungsbetrieb Wechseln

Beitragvon Dingo » Sa 15.12.2018 18:33

Lieben Gruß an dich :)

Hmm, wenn man wirklich schon von Anfang an gemerkt hat das es nichts für einen ist dann hätte man bereits in der Probezeit kündigen sollen.
Ich meine, es gibt ja echt verschiedene andere Betriebe die man sich suchen kann. Ich hatte mich auch schlau gemacht und auch viele Möglichkeiten der weiteren Bildung gefunden.

Wir haben im Unternehmen 3 Mitarbeiter welche den Betrieb wegen Personalreduzierung verlassen werden.

Um es einfacher zu machen, haben wir eine Outplacement Beratung Frankfurt in Anspruch genommen weil wir denen doch die Möglichkeit geben wollen einen neuen Job zu finden.
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