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Fachangestellte/-r für Arbeitsförderung

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Inhaltsverzeichnis

Was machen Fachangestellte für Arbeitsförderung?

Wie finde ich eine neue Arbeitsstelle? Wie viel Arbeitslosengeld bekomme ich? Was muss ich tun, um an einer Umschulung teilzunehmen? Diese und viele weiteren Fragen rund um Arbeitslosigkeit und Arbeitsförderung beantworten die Fachangestellten für Arbeitsförderung. Sie arbeiten im Kundenbereich der Arbeitsämter, gemeinsam im Team mit anderen Kolleginnen und Kollegen

Fachangestellte für Arbeitsförderung ...

  • wirken bei der Berufsberatung und der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen mit
  • informieren Kunden, welche Maßnahmen zur Arbeitsförderung finanziell unterstützt werden
  • bearbeiten Anträge auf Förderung der beruflichen Bildung und Beschäftigung
  • nehmen Anträge für Arbeitslosengeld, -hilfe, Kindergeld, Überbrückungsgeld u.a. entgegen und bearbeiten sie
  • bearbeiten Personal- und andere Verwaltungsangelegenheiten

Fachangestellte für Arbeitsförderung arbeiten für ...

  • Dienststellen der Bundesagentur für Arbeit, insbesondere für Arbeitsagenturen und deren Geschäftsstellen

In den Arbeitsagenturen werden sie auch ausgebildet.


Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten ...

  • kontaktfreudig sein und gerne mit Menschen umgehen
  • Einfühlungsvermögen haben
  • gerne im Team arbeiten
  • verantwortungsbewusst arbeiten


Was ist besonders gut?

  • Menschen beratend zur Seite zu stehen
  • der Umgang mit modernen Informations- und Kommunikationsmedien


Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Ein Hauptschulabschluss wird aber mindestens erwartet. In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung erfahren Sie bei der für den Wohnort regional zuständigen Arbeitsagentur.


Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach gehts weiter, beispielsweise als Dipl.-Verwaltungswirt. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Kurse oder Seminare, um sich zu spezialisieren, z. B.

  • Finanz- und Rechnungswesen
  • EDV
  • Statistik im kaufmännischen Bereich

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung und dem Besuch einer Fachoberschule ist das Studium an der Fachhochschule des Bundes möglich, mit dem Abschluss

  • Dipl.-Verwaltungswirt/-in


Quelle

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie