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Lebenslauf

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Der Lebenslauf enthält die biografischen Daten sowie die beruflichen Qualifikationen des Bewerbers. Neben den persönlichen Daten bietet er Informationen über die Ausbildung und den beruflichen Werdegang. Daneben können besondere Qualifikationen (wie Fremdsprachen oder Computerkenntnisse) sowie persönliche Interessen dargestellt sein. Besondere Qualifikationen werden nur angegeben, wenn sie überragend sind, zum Beispiel wenn ein Vorstellungsgespräch in der angegebenen Fremdsprache geführt werden kann. Ansonsten hängen alle besonderen Kenntnisse eng mit dem Anforderungsprofil zusammen.

Wird eine dritte Seite verwendet, werden die besonderen Qualifikationen in dieser beschrieben.

Der Lebenslauf ist meist in Tabellenform aufgebaut und zeigt die Stationen der Ausbildung und der Berufstätigkeit in chronologischer oder umgekehrter Reihenfolge ("amerikanische" Form). In besonderen Fällen kann ein handschriftlicher und/oder ausformulierter Lebenslauf gewünscht sein. Der Lebenslauf ist persönlich zu unterschreiben und mit aktuellem Datum zu versehen.

Handgeschriebene Lebensläufe sind out, es sei denn, sie werden vom Unternehmen verlangt. Ob mit Schreibmaschine oder am PC geschrieben - der Lebenslauf muss übersichtlich und schnell zu erfassen sein. Die Tabellarische Form bietet sich hier besonders gut an. Die Seite wird mit - Lebenslauf - überschrieben, in die rechte obere Ecke klebst du dein Foto. Solltest du ein Deckblatt verwenden, wird hier das Foto aufgeklebt bzw. gedruckt. Auf einem Deckblatt kann das Foto auch größer als die übliche Passfotogröße sein. Achte unbedingt auf ein lesefreundliches Schriftbild. Die Schriftart sollte dieselbe sein, die du für das Anschreiben nutzt. Die Schriftgröße sollte mindestens zehn Punkt und der Abstand zwischen den Zeilen 1,5 betragen. Auch wenn der Lebenslauf – im Gegensatz zum Anschreiben – mehrere Seiten umfassen darf, sollte er nicht länger als drei Seiten werden.

Inhaltlich sollten im Lebenslauf folgende Informationen zu finden sein. Dabei gibt es zwei Arten von Vorgehensweisen: die klassische und die amerikanische. Sie unterscheiden sich in der Reihenfolge deiner Angaben:

Klassisch

  • Persönliche Daten

(Vorname, Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum, und -ort, Familienstand, Staatsangehörigkeit)

  • Schulbildung

(Zeitrahmen, Schultypen, Ort, Abschluss)

  • Studium

(Zeitrahmen, Art, Universität, Ort, Abschluss bzw. Berufsbezeichnung)

  • Weiterbildung

(Zeitrahmen, Inhalt, Bildungsstätte, Ort)

  • Besondere Kentnisse

(Sprachen, EDV, Führerschein, berufsrelevante Hobbys/Interessen/Stärken)

  • Ort, Datum und Unterschrift

Amerikanisch

  • Persönliche Daten
  • Berufliche Tätigkeiten
  • Weiterbildung
  • Studium
  • Berufsausbildung
  • Schulbildung
  • Besondere Kenntnisse
  • Ort, Datum und Unterschrift


Für welche Variante du dich entscheidest, ist dir überlassen, beide haben ihre Vor- und Nachteile:

Vorteil der amerikanischen Version ist, dass die aktuellste Station, die meist auch die interessanteste und relevanteste für die zukünftige Stelle ist, sogleich in den Blick fällt. Dies ist vor allem mit zunehmender Berufserfahrung von Vorteil, oder wenn mehrere Ausbildungen und/oder Studien begonnen und/oder abgeschlossen wurden.

Nicht zu empfehlen wäre der amerikanische Lebenslauf entsprechend dann, wenn die letzten Jahre eher wechselhaft oder durch Arbeitslosigkeit geprägt waren. Dann empfiehlt sich entweder ein nach Schwerpunkten zusammengefasster Lebenslauf (mehr Informationen dazu auf http://www.mygeo.info/lebenslauf.html )oder die klassische Variante.

Vorteil der klassischen Variante ist die Lesbarkeit, da man die Stationen chronologisch von Geburt bis zum heutigen Tag lesen kann. Da diese Variante in Deutschland am häufigsten genutzt wird und sehr beliebt ist, wird sie häufig der amerikanischen Version bevorzugt.

Da du die Vorlieben des Lesers jedoch nicht vorausschauen kannst, musst du selbst entscheiden, welche Variante dir lieber ist. Solange du darauf achtest, dass dein Lebenslauf übersichtlich alle wichtigen Stationen darstellt, erreichte Abschlüsse schnell zu erkennen sind und keine Lücken zwischen den Stationen vorhanden sind, bist du auf der sicheren Seite!

Hier noch einige Tipps:

  • Nutze für die Gestaltung deines Lebenslaufes ruhig unterschiedliche Schriftgrößen, Linien und Fett-Markierungen, um Überschriften hervorzuheben und den Lesefluss zu begünstigen.
  • Bei den Zeitangaben reichen Monat und Jahr, so werden kleinere Lücken kaschiert.
  • Nicht erreichte Abschlüsse werden nicht erwähnt, erreichte Abschlüsse unter die Ausbildung schreiben.
  • Zu Sprach- und EDV-Kenntnissen auch erwähnen, wie gut die Kenntnisse sind, also „sehr gut“, „gut“ oder „Grundkenntnisse“; bei Sprachen auch noch ergänzen ob die Kenntnisse in „Wort“ und/oder „Schrift“ vorhanden sind.
  • Eltern und Geschwister werden nur bei Ausbildungssuchenden angegeben, sind aber auch hier kein Muss.

[bearbeiten] Siehe auch

Bewerbung

Anschreiben

Foto

Kurzbewerbung

Initiativbewerbung